Sonntag, 30. Mai 2010

Geniessen, alles, was zu geniessen ist!


Mein leben geht grade rauf und runter.

Zum Glück mehr hoch, als runter.

Alles, was ich mitbekomme, alles was mir das Leben Schönes und Großartiges schenkt, es ist mir eine Freude es mitzunehmen.
Sei es ein tolles Essen, ein schöner Sonnenuntergang (oder auch Aufgang), was mit meinen Freunden unternehmen, langer, ausdauernder Sex oder auch ein Schluck Wasser, wenn ich durstig bin!

ich akzeptiere die schlechten Vorkommnisse, alle Widerstände.

Und dafür liebe ich alle wundervollen Momente!

Es ist auch okay, wenn ich mal traurig bin.
Trauer zu geniessen ist sogar eine der Eigenschaften, die ich am meisten an Frauen bewundere.

Der Buddhismus hilft mir dabei. Ich nehme meine Gefühle an.
Ich überprüfe sie. Ich lasse sie ziehn.

Ich lebe.





Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt

Buddha

Donnerstag, 20. Mai 2010

Bro before Hoes / Sister before Guy

Freunde!

Ein recht kleines Wort und doch steckt soviel dahinter.
Neben mir ist das wichtigste in meinem Leben meine Freunde. Alles, was ich tolles erlebe, dass will ich mit ihnen teilen.
Manchmal quatsche ich sie tot, anderntags überrasche ich sie.
Oft wissen sie genau, was sie mit mir erwartet und meistens ist es genau das, was sie an mir schätzen.
Sie halten zu mir in meinen Höhenflügen und wenn ich grade mal wieder lerne wie hart der Boden doch ist.
Mit ihnen verbringe ich viel zeit meines Lebens und auch die schönsten Augenblicke.


Freunde sind so unglaublich wichtig im Leben.

Ein Freund, oder eine Freundin muss einem immer wichtiger sein als irgendein Fick.
Zwar glaube ich, dass Frauen ihre potenziellen "Opfer" aus anderen Augen und mit vlt. sekundär anderen Zielen anflirten, doch trotzdem bleibt es dabei:

Bro for Chick
Sister for Male

Wenn eure Freunde euch sagen "Geht ruhig, schnapp sie/ihn dir!"
Dann sind sie gute Freunde und du hoffentlich schon auf dem Weg. Aber wenn Freunde, wirkliche, echte Freunde ein Problem damit haben, dann muss eins klar sein, dass man immer zu seinem Freund steht. Immer!

Keine Ausnahmen. Auch nicht für die große Liebe. Denn man weiß nicht, was mit dieser passieren wird. Sie kennt man noch garnicht. Ein Freund aber...Ein Freund ist die Rinde, die sich schützend und stützend um den Baum legt, der wir sind.
Niemand sollte sich selbst die Rinde abschälen. Schon garnicht gewaltsam.

Stehte zu deinen Freunden
Sei für sie da
Habe Spass mit ihnen



Heimkehr zur Wurzel heißt: Stille.
Stille heißt: Rückkehr zur Bestimmung.
Rückkehr zur Bestimmung heißt: Ewigkeit.
Erkennen des Ewigen heißt: Erleuchtung.

Laotse, Tao Te King

Samstag, 15. Mai 2010

"Ich verspreche mich zu lieben, in guten, wie in schlechten Zeiten!"

Das Leben presst uns in eine Vielfalt von Rollen, die wir gefälligst zu sein haben, da wir dies oder jenes sind, dies und das tun.

Diese Rollen, oftmals Klischees, vielfach Schubladendenken, diese gewählte Eingrenzung des persönlichen Horizonts, die findet in unserer Gesellschaft mittlerweile fast automatisch statt.

-Du hast schwarze Haare und helle Haut?
Du MUSST ein Emo sein!

-Du bist blond und hast göttlich schöne Kurven?
Du MUSST naiv und doof sein!

-Du bist emotional?
Du MUSST Probleme im Leben haben!

Ist das nicht furchtbar? Ja, dass ist es!

Meiner Meinung ist eine Sache abe rnoch viel furchtbarer;
Wir tun uns diese Selbstverstümmelung auch noch selber an!
Wir selber fangen an in Klassen und Gruppen zu denken. Einfach, weil das alle tun. Und schon sind wir in der Gruppe "Alle"

Welcome in the Club, please don't smoke!

Dabei gibt es die Chance seine eigenen Augen zu öffnen. Sein eigener, kostenfreier Augenarzt, sein Wunderheiler zu sein. Denn wie befreiend ist es wohl, nichtmehr das Drehbuch all unserer Rollen auswenig zu lernen.

Ich bin Lairleiter, Schüler, Sohn, Bro, Liebhaber, Minderjähriger, PUA, Enkel, Arschloch, Spanner und und und.
Aber vorallem bin ich der einzige, der mein Leben bestimmt. Der Einzige, der Einfluss darauf hat, wer, oder was ich bin, was ich fühle und was ich denke. Und ich spühre, wie meine eigenen Grenzen immer mehr und mehr verschwimmen, zerfliessen, bis ich irgendwann Eins mit mir selber werden werde.

Und einfach ICH zu sein..

Es ist möglich.
Es ist wahr.
Und es ist unsere eigene Entscheidung.


"Aber obwohl der Sinn gemeinsam ist, leben die Vielen, als hätten sie eine eigene Einsicht.
Heraklit, Vorländer, Philosophie des Altertums 1"

Sonntag, 9. Mai 2010

Motivation-Anleihen aus dem Buddhismus

Seid kurzem interessiere ich mich sehr für den Buddhismus.

Eine Weltreligion, die nicht an allmächtige Götter glaubt, die dich selbst für all dein Tun verantwortlich macht, eine Religion, die vielleicht fremd ist, allerdings auch eine Religion, die mir Befriedigung verschafft.

In einem früherem Posting habe ich über den unglaublichen Druck des Tools Pick Up geschrieben.
Das man ständig das Gefühl hat immer mehr und mehr und besser und bessere Aktionen zu starten. Man muss ständig eine schöne Frau haben, ständig irgendwo feiern gehen und immer der best gelaunteste Mensch sein.

Dieser Druck hat mich zerfressen.
Kaum hatte ich Misserfolg, bzw. mein Erfolg stagnierte, so fühlte ich mich schlecht.
Und egal welche Selbstwertübungen ich gemacht habe, welche Innergame Probleme ich behandelt habe...Es hat nichts gewurzelt.

Dann habe ich das Buch des Dalai Lama "Weg zum Glück" gelesen.
Und die Übung, die mir sehr geholfen hat, sagt, dass der Übende seine Motivation hinterfragen soll.

Was ist meine Motivation mich schlecht zu fühlen, wenn ich keine Frauen habe?
Wieso fühle ich mich so, weshalb denke ich so. Welche positiven und negativen Auswirkungen hat dieses Gedankengut. Ist es überhaupt sinnvoll?


Und die Antwort ist: Nein...ist es nicht. Und ich brauche es auch garnicht.

Das Glück, meine Glücksehligkeit kommt aus mir selbst herraus. Sie ist nicht inhärent, da sie nicht aus mir selbst erscheint und immer abhängig von meiner Sichtweise ist; Aber sie stammt aus mir.

Jemand anderes, Cleveres beschreibt es mit "Haltesteile durchtrennen"
Und ich glaube, dass diese Methode, seine Motivation etwas zu tun, oder zu denken zu hinterfragen, dass ist eine scharfe Schere.

Ich merke, dass ich mich verändere. Ich merke, dass für MICH der Buddhismus sehr heilsam ist. Dass er mir ein gutes Lebensgefühl gibt.

Ich bin weit davon entfernt Mönch zu werden. Abe rich bin nah dran meinen Weg zur inneren Ruhe zu finden.

Man frage sich selber, welche Motivation hinter seinem eigenen Handeln steckt. Und ob diese Motivation wirklich gut ist.
Und das, dass moralisch und ethisch korrekte Handeln, dass auf ehrliche! Überlegung folgt; Das schafft Zufriedenheit.


Was die Alten als die Erreichung des Ziels bezeichneten, waren nicht Staatskarossen und Kronen, sondern sie bezeichneten damit einfach die Freude, der nichts zugefügt werden kann
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland

Dienstag, 4. Mai 2010

The (Emo)Girl next Door II

"Ich will mich an die 7-Stunden-Regel halten, damit da wa sgescheites draus wird"

Exakt das habe ich Mario gesagt, bevor ich mein Emolein zum 2. Mal gedatet habe.
Na ja....

Hat nicht wirklich funktioniert.

Ich hatte ihr eine sms geschrieben, dass ich Geschenke kaufen muss und sie mit kann, wenn sie den kreativ ist. Worauf sie antwortete, dass wäre ihr Metier und sie könne mir gut helfen.

Wichtig im Sms schreiben ist es, genau wie bei der physischen Verführung das ganze immer etwas zu steigern. Im PU Slang, Escalation!
Immer etwas sexueller, vertrauter werden.

Als ich kam, saß sie schon pünktlich am vereinbarten Treffpunkt und hatte, oh wunder, hohe Schuhe an. Ich finde es wirklich niedlich, wenn Frauen sich speziell anziehen, um mir zu gefallen.
Deswegen lasse ich immer fallen, was mir besonders gefällt und wenn sie es umsetzt lobe ich sie sehr dafür.

Zuckerbrot ohne Peitsche.

Nach dem Geschenke einkaufen, bei dem ich wieder viele Berührungen und sehr sexuelle Anspielungen a la " Ne, DIE Stellung mach ich mit dem Buddha bestimmt nicht, denk da ja nicht dran!" einwarf, waren wir bei H&M, in dem ich einfach an den Kuss vom letzten Mal angeknüpft habe.
Wenn ich Lust habe ein Mädel zu küssen, dann tu ich das! Egal wo, egal wann.
Und Nein heißt nur "Noch ein Impuls mehr", oder "noch nicht".

Wir haben uns gegenseitig bh's ausgesucht, da das meine Vorraussetzung war, mit ihr in das Geschäft zu gehen und wir machten Fotos von uns beiden im Bh. Sehr sexuell und sehr comfort bildend. Sie hat Bilder und Erinnerungen, die ihr stark im Kopf bleiben. Ausserdem macht mich das besonders, denn welcher Mann macht sowas?

Mit meinem Standartsatz "Was hältst du davon, mich noch auf einen Tee zu dir einzuladen" kamen wir zu ihr, wo mich ihre, leide rzu kleine und zu junge, süße Schwester empfing.
Das die Kleine auf mich steht, hat mir mein Emo dann verraten. ich dachte mir nur, dass es ja nicht besser kommen könnte. Konkurrenz zwischen Geschwistern.

Nachdem ich mich mal wieder bei Eltern beliebt gemacht habe, a) dadurch das ich Fleisch mag, b) durch meine Größe und c) das ich mit dem Vater über die Mädels gelacht habe, Schwiegermamas Liebling eben, verschwand ich mit ihr unten in ihrem Kellerzimmer, wo es dann recht schnell zum Sex kam.

Nur...Ich hatte absolut keinen Bock, habe nach etwa 10 Minuten dann folgendes gefragt
" Was würdest du zu einem mann sagen, der dir sagt, er hat keine Lust auf Sex?"
Sie hat mich angeguckt wie ein Auto, allerdings war das ganze kein Thema.

Ich kann ALLES machen, wenn ICH es will!

Allerdings musste ich dann dafür sorgen, dass es kein Narrenmatt wird; Sie hatte extreme Schuldgefühle, dass wir Sex hatten und befürchtete, dass ich sie für eine Schlampe halte.
Verdammte Gesellschaft, die Frauen diese Gedankengänge impliziert!

Ich redete mit ihr und machte ihr mit ein paar kleinen NLP Pattern klar, dass dem nicht so ist. Zack, dass wäre auch gegessen und mein neustes Fuck Buddy erschaffen.
Hab ihr noch beigebracht, dass ich gerne gekrault werde und bin dann gegangen.

Um nochmal das Schlampengefühl zu verringern habe ich ihr in der Bahn eine Sms geschickt, dass ich selbige bekommen habe, sie gut schlafen und anregend Träumen soll.
Die Antwortsms war ähnlich und bestätigte nur, dass ich gewonne habe.





Wer details über meine Routinen, Methoden oder dergleichen sucht, kann mich gerne kontaktieren. Im Raum NRW bin ich auch für persönliche Treffen zu haben.



Was du nicht hast, dem jagst du ewig nach,
Vergessend, was du hast.

William Shakespeare, Maß für Maß

Samstag, 1. Mai 2010

The (Emo)Girl next Door

Vorgestern hatte ich ein nettes Date mit einem Girl, dass ich am Freitag letzter Woche auf einer Party kennengelernt habe.
Ich bin im Clubbing eher Dancefloor fixiert, als Frauen anzuquarschen.

Ich tanz einfach gerne.

Jedenfalls habe ich sie zum tanzen aufgefordert. Gesagt, getan, etwas geplaudert und mir dann ihre Handynummer geholt.

Um für später ein gutes Gefühl an mich zu binden hab ich ihr als ich gegangen bin noch eine kurze Sms geschickt, dass es mich gefreut hat und sie gut nach hause kommen soll.

Ganz easy, ganz kurz und verdammt wirkungsvoll.

Das Date habe ich auch komplett per Sms eingeleitet.
Sms KÖNNEN ziemlich wirkungsvoll sein. Wenn man sie nicht zum Smalltalk nutzt!

Als sie in der Bar ankam, war ich gerade mit dem Personal am reden und lachen;
Klar, welchen Eindruck sie da bekommt..
Social zu sein hat immer Vorteile.

Wir bestellten uns beide etwa zu trinken, etwa szu essen und plauderten dann über dies und das.
Interessanterweise kannte sie ein anderes Emomädel, dass ich einmal in der Bahn angesprochen und mit zu mir genommen habe, mit der es dann aber doch nicht zum Sex gekommen ist.
Die Welt ist soooo klein!
Es erstaunt und amüsiert mich immer wieder.

Irgendwann kamen wir auf unsere Schwächen und Ängste zu sprechen. Ein geniales Thema für Cold Reads.
Leider stellte sich herraus, dass sie einen Vaterkomplex hat, von Bindungsängsten geplagt wird und ausserdem eine Oneitis von irgend einem Kerl hat.
STOP!
Das hatte ich schonmal. Memento, exakt bei dem anderen Emomädel. Und nicht noch einmal.

Ich habe direkt all mein NLP Wissen rausgehauen, um ihr klar zu machen, dass sie damit so viele Chancen fallen lässt tolle Typen kennen zu lernen.
Zum Beispiel Mich.

Hat gut funktioniert, danach war sie auch viel entspannter.
Insgesamt hat mir die Zei in der Bar ganz gut gefallen.

Ich musste dann noch eben das Problem klären, dass sie zu wenig Geld dabei hatte und dann sind wir etwas durch die Stadt geschlendert.
Auch hier will ich herrvorheben, wie einfach es ist, nett zu Menschen zu sein. Das Buch "Wie man Freunde gewinnt" von Dale Carnegie ist hierbei ein guter Tipp. Dadurch kamm der Kellner mir sehr entgegen und hat einfach abgewunken.

Sie hat auf dem Weg mit meinem Handy rumgespielt, sich ein paar Fotos von mir, Mädels und Freunden angeguckt und ein Parkour Videos gefunden.
That's it! All das hab ich nicht mit dem Gedanken an eine Frau gemacht, dass ist einfach mein Leben. Und das ist einfach awesome!

Bei dem Versuch ihr das Hany abzunehmen gab es kleine Kabbeleien und da sie beschäftigt war, habe ich sie gelotst.
In der Bahn habe ich sie dann in den Arm genommen und wärewnd wir auf meinen Bus warteten, habe ich ihre Hände gehalten und sie leicht vor und zurück gewogt.
In dem Augenblick, an dem ich grade fragen wollte, ob sie mir vertraut, fragte sie mich, ob ich das kenne, wo man sich nach hinten lehnt. Ich fragte sie nur lächelnd, ob sie mir vertraut und sie dann ganz langsam nach hinten gelehnt.

Ich bin überzeugt, dass es irgendwann in der Verführung einen Moment gibt, ab dem man es nichtmehr richtig machen muss, man muss es nur nichtmehr versauen!

Hätte ich sie fallen gelassen, wäre der Vertrauensmoment dahin, so konnte sie viel, viel Vertrauen in mich gewinnen.
Als ich sie dann in den Arm nahm und küsste, meinte sie lustigerweise, dass sie nie gedacht hätte, dass der Abend so endet.

Tja ja ;-)

Mit einem Kuss auf die Wange und einem "Ich melde mich" stieg ich in den Bus und fuhr heim.

Sehr melodramatisch.

Ich habe vor, mich an die 7 Stundenregel zu halten, da ich kein Typ für ONS bin. Ich mag es lieber sich kennenzulernen.
Wie es weitergeht verrate ich dann.



Stimmst du mit dem Weg überein,
durchströmt dich seine Kraft.
Dein Tun wird naturnah,
deine Art die Art des Himmels.

Laotse, Tao Te King

Donnerstag, 29. April 2010

Das man auch mal einfach nett sein kann..oder?

Vielleicht kennt nicht jeder hier Pick Up.

Für alle bei dennen das nicht so ist, dennen lege ich meine Blog-Liste ans Herz.
Dort gibt es Foren für Männlein, Weiblein, sowie Beispiel-Blogs von einem PuA und eines Cats.

Der Rest kann jetzt einfach weiterlesen.

Wisst ihr, ich bin Pick Up verdammt dankbar.
Pick Up hat in meinem Leben verdammt viel geändert.
Kennt ihr World of Warcraft? Kennt ihr die Nacht- und Blutelfen?
Dann wisst ihr, was die einzigen Frauen in meinem Leben war. Ähnlich schlecht sah es mit meiner sozialen Kompetenz aus.

Durch Pick Up hat sich das geändert.
Ich habe schöne Frauen, ich habe Spass, ich erlebe verrückte Sachen, ich habe tolle Hobbies und ich kenne interessante Menschen.

Aber meiner Meinung hat Pick Up auch eine Schattenseite.
Jemand im Forum hat das sehr schön gesagt, sinngemäß sagte er, dass man, sobald man PU kennt, imemr denkt irgendwo gäbe es eine Formel, eine Technik, die einem 100% Erfolg gibt.
Man hat immer das Gefühl, dass man irgendeine unglaubliche Aktion starten müsse.

Und das Schlimmste ist, man ist enttäuscht, wenn dem nicht so ist.

Ich verbiete mir selbst, glücklich zu sein.
Ist das nicht bescheuert?

Deshalb bin ich wirklich froh, dass ich es die letzten Tage geschaffte habe mit schönen Frauen zu reden, ohne direkt an Verführungsmöglichkeiten zu denken.

Sondern einfach mal das Gespräch genießen und ich hatte auch keine Probleme damit, sie gehen zu lassen. Warum sollte ich mir die Nummer von einer, zugegeben heißen, Studentin aus Bielefeld holen?
Bekannte von mir würden das tun. Und sie würden damit ihre Energie immer mehr und mehr verringern. Denn jedes Ziel, dass wir uns setzen und das wir nicht erreichen, das bindet unsere Energie.

Ich hoffe sehr, dass ich dieses Glück noch öfter erleben werde.
Ich hoffe sehr, dass mehr Pick up Artists erkennen, was für ein Glück sie in ihrem Leben schon haben!

Gleichwohl werde ich stets nach Höherem streben. Ich darf nicht vergessen, dass zu erreichen, was ich erreichen WILL!

Doch darf ich frei entscheiden, ob ich erfolgreich bin, oder nicht.
Das bestimmt kein Forum, keine Anzahl geamselter Frauen, keine BH Zahl an meiner Lampe.
Das bestimme immer ich selbst.


"Der Fluss setzt seinen Weg zum Meer fort, ob das Rad der Mühle gebrochen ist oder nicht.
Khalil Gibran, Sämtliche Werke"

Dienstag, 27. April 2010

Angst - Wovor ich mich fürchte

Angst

Es gibt wahrscheinlich kaum einen Normalsterblichen, der keine Angst hat.

Aber was IST Angst?

Laut Wikipedia ist Angst folgendes:
Angst ist ein menschliches Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert

Ich glaube das stimmt.
Allerdings glaube ich, dass genauer, Angst die Befürchtung ist mit einer Situation wohlmöglich nicht umgehen zu können.

Nicht das Bewusstsein, dass dem so ist, sondern die Befürchtung.

Der Arachnophobiker befürchtet, dass eine Spinne auftaucht, weil er nicht weiß, wie er reagieren sollte;
Der Kerl, der Angst vor Clowns hat, hat Angst, dass ihn ein Clown besucht;
und der Kerl, der Angst vor ungewohnten Situationen hat, der ist ein ziemlich armes Schwein.


Ich bin einer der letzteren.
Das ist allerdings ziemlich gut, da es mir dauernd und dauernd die Chance gibt etwas neues zu tun..Etwas ungewohntes.

In letzter Zeit lief es in meiner Schule wirklich nicht so blendend.
Und ich hatte echt Angst meinen Chemielehrer, der mir bei unserem ersten Treffen recht deutlich gezeigt hat, wie gern er mich hat, wieder zu sehen.

Ich wollte WIRKLICH schwänzen.

Aber ich hab es nicht getan.
Und vlt. liegt es an all dem guten Karma, dass ich gesammelt habe. Den Kopf abgerissen hat er mir nicht.

Ich glaube fest daran, dass man sich seiner Angst stellen darf.
Deshalb geschene Situationen vor dennen wir Angst haben.


Früher hatte ich vor Frauen Angst. Darüber lache ich.
Mittlerweile sehe ich sogar Hindenrisse vor dennen ich stehe als Frauen.

Immer drauf zu! Egal was passiert, wir werden höchstwahrscheinlich nicht sterben und egal ob wir die Situation meistern oder nicht wir werden etwas daraus lernen!
Und meist...meist schaffen wir die Situation doch und etwas wunderbares geschiet.

Der Mann, der vor Clowns Angst hat lernt beim Gespräch mit einem Clown einen guten Freund kennen.
Der Informatiker, der Angst vor Frauen hat, lernt beim flirten seine Traumfrau kennen.

Und ich? Ich schaffe meinen Abschluß und werde Biologie studieren.

Was schaffst du, wenn du das angehst, vor dem du Angst hast?

Montag, 26. April 2010

"Wecke den Tiger in dir!" Tierschutz, Karma und ein Fazit

Es ist halb Sechs Uhr Abends, ich sitze mit meinem guten Freund Mario, der mehr berüchtigt als berühmt, noch öfter eine Rolle spielen wird, am Woyton in der Altstadt von Düsseldorf.

Wir quatschen über dies, über das, ich lese eine Frankfurter Tageszeitung, er die Mediawerbung der Bild. Ist ja immerhin der niveauvollste Teil.
Der Dj auf den wir warten kommt nicht...und kommt nicht..und kommt nicht.

Bis uns ein Bekannter sagt, dass er bereits seid 15 Minuten am McDonalds sitzt.
War ja klar!

Wir erledigen im Schnelldurchlauf alle düsseldorfschen Höfflichkeitsfloskeln, die eh keinen interessieren.
Mal ernsthaft, wer will sich dauernd küssen links, küssen rechts geben und dabei nichtmal den Namen des Küsschenpartner kennen. Düsseldorfer sind manchmal echt ein komisches Volk. Ich bin manchmal wirklich genervt von diesen Heinrich-Heine Kindern..

Die Karten sind abgezählt, die Gästelistenplätze gesichert.

Zeit, dass der Teil beginnt, der mit der Überschrift zu tun hat.

Wir schlendern durch die Shoppingstr, als ich eine Frau, ungeähr 20-24 entdecke und sie kurz vor ihrem Dessou-Shopping erwische.
Hey, es ist ihr erster Tag in Düsseldorf und direkt lernt sie einen charmanten jungen Kerl wie mich kennen.
Das ganze ist reine Routine, nichts, was ich nicht schon zig mal abgezogen hätte. Nach 5 Minuten habe ich ihre Nummer.

Mario unterhält sich derzeit mit ein paar Leuten von WWF.
Als ich zu ihm stoße, ist er im angeregten Gespräch mit einem Kerl im Tigerkostüm.

Nach kurzer Zeit läuft ein zweiter, wenn auch kleinerer Tiger in der Altstadt herrum.
Kaum zu glauben, dass die Mario echt ein Kostüm geben. Er sieht genial aus...zwar genial daneben, irgendwie sexy ist es trotzdem. Irgendwie...eine plüsch-animalik.

Ich schnappe mir ein Board des WFF und schon werben wir Mädels für den nationalen Tierschutz. Wärend wir unseren Spass haben bin ich trotzdem geschockt, dass wirklich keiner spenden will. Da erzählt mir ein Mädel, sie hat 620 Euro im Monat, will aber keine 72 Euro im JAHR! spenden. Ok... dafür sagen wir dir auch nicht, wo der Aldi ist!

Haben wir natürlich doch getan. Sozial muss man ja schon irgendwie sein, wenn man für den Tierschutz wirbt.
Fast eine Stunde tollt Mario herrum und stößt markerschütternde Schreie aus, die das Leid der Tiger darstellen dürften. Glaube ich jedenfalls. Wie sind wir nochmal hierhin gekommen? Achja, wir wollten Frauen aufreissen. Na klasse.
Dabei macht da sganze soviel Spass. Wir vergessen echt alles und gehen total auf.

What a crazy shit.
Als wir am Rhein sitzen und uns einen traumhaften Sonnenuntergang angucken bildet mein zur Zeit spirituell vernebeltes Hirn folgendes Kredo:

Manchmal, da muss man einfach mal etwas verrücktes machen.
Manchmal, da muss man einfach mal in ein tigerkostüm schlüpfen.
Manchmal, da muss man einfach mal lachen und dann weitergehen.