Sonntag, 9. Mai 2010

Motivation-Anleihen aus dem Buddhismus

Seid kurzem interessiere ich mich sehr für den Buddhismus.

Eine Weltreligion, die nicht an allmächtige Götter glaubt, die dich selbst für all dein Tun verantwortlich macht, eine Religion, die vielleicht fremd ist, allerdings auch eine Religion, die mir Befriedigung verschafft.

In einem früherem Posting habe ich über den unglaublichen Druck des Tools Pick Up geschrieben.
Das man ständig das Gefühl hat immer mehr und mehr und besser und bessere Aktionen zu starten. Man muss ständig eine schöne Frau haben, ständig irgendwo feiern gehen und immer der best gelaunteste Mensch sein.

Dieser Druck hat mich zerfressen.
Kaum hatte ich Misserfolg, bzw. mein Erfolg stagnierte, so fühlte ich mich schlecht.
Und egal welche Selbstwertübungen ich gemacht habe, welche Innergame Probleme ich behandelt habe...Es hat nichts gewurzelt.

Dann habe ich das Buch des Dalai Lama "Weg zum Glück" gelesen.
Und die Übung, die mir sehr geholfen hat, sagt, dass der Übende seine Motivation hinterfragen soll.

Was ist meine Motivation mich schlecht zu fühlen, wenn ich keine Frauen habe?
Wieso fühle ich mich so, weshalb denke ich so. Welche positiven und negativen Auswirkungen hat dieses Gedankengut. Ist es überhaupt sinnvoll?


Und die Antwort ist: Nein...ist es nicht. Und ich brauche es auch garnicht.

Das Glück, meine Glücksehligkeit kommt aus mir selbst herraus. Sie ist nicht inhärent, da sie nicht aus mir selbst erscheint und immer abhängig von meiner Sichtweise ist; Aber sie stammt aus mir.

Jemand anderes, Cleveres beschreibt es mit "Haltesteile durchtrennen"
Und ich glaube, dass diese Methode, seine Motivation etwas zu tun, oder zu denken zu hinterfragen, dass ist eine scharfe Schere.

Ich merke, dass ich mich verändere. Ich merke, dass für MICH der Buddhismus sehr heilsam ist. Dass er mir ein gutes Lebensgefühl gibt.

Ich bin weit davon entfernt Mönch zu werden. Abe rich bin nah dran meinen Weg zur inneren Ruhe zu finden.

Man frage sich selber, welche Motivation hinter seinem eigenen Handeln steckt. Und ob diese Motivation wirklich gut ist.
Und das, dass moralisch und ethisch korrekte Handeln, dass auf ehrliche! Überlegung folgt; Das schafft Zufriedenheit.


Was die Alten als die Erreichung des Ziels bezeichneten, waren nicht Staatskarossen und Kronen, sondern sie bezeichneten damit einfach die Freude, der nichts zugefügt werden kann
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland

1 Kommentar:

  1. Sehr interessanter Gedankengang.

    The Secret löst das Glücklich sein, indem man sich einfach Dinge beim Universum wünscht und so lebt als wären diese bereits wahr. Kommt dem Future Pacing aus dem NLP sehr nahe, denn es heißt das man sehen, hören und spüren soll wie es sich anfühlt dieses Ziel zu erreichen.

    Meiner Meinung nach sind die glücklichsten Menschen, die Menschen die sich einfach keine Gedanken darum machen. Woran liegt das ? - Sie leben einfach im hier und jetzt, weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft.

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